Singen, Spaß und gute Laune –
Intensivprobenphase in Weikersheim!
Die
Vorfreude auf die jährliche Intensivprobenphase im Schloss Weikersheim (in
Insiderbereichen auch als Chorfreizeit bekannt =)) war bei den meisten der ca.
90 Teilnehmer groß. Zum ersten Mal ging dieses Jahr auch das Vokalensemble, das aus Mitgliedern des Schulchores, unter der
Leitung von Marius Mack und Herrn Wurster, besteht, mit.
Am
Mittwochmorgen fanden sich dann nach und nach alle Schulchormitglieder und die
begleitenden Lehrer Herr Meyer, Herr Wurster und Frau Lederle am Bahnhof in
Herrenberg ein. In Stuttgart durften wir dann gleich unsere
Frühsportfähigkeiten unter Beweis stellen: Durch eine zehnminütige Verspätung
der S-Bahn konnten wir den Anschlusszug nach Lauda nur durch „sehr schnelles
Gehen“ erreichen =). In Lauda mussten wir noch einmal umsteigen und dann kamen
wir auch schon in Weikersheim an.
Nach
anfänglichem Durcheinander bei der Anmeldung war schnell klar, dass wir unsere
frisch renovierten Zimmer erst gegen Abend beziehen konnten und dass wir vorher
noch eine Schlossführung, und eine Chorprobe im Gärtnerhaus vor uns hatten. Da
die meisten von uns ihre Noten gaaanz weit unten in ihren Koffern hatten, gab
es ein kurzes Chaos im Gepäckraum, denn wenn fast ein ganzer Schulchor in einen
ziemlich kleinen Gepäckraum drängt und jeder seinen Koffer will, dann kann dies
schon mal im Durcheinander enden =).
Kurz
vor dem Abendessen konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen. Nach dem
Abendessen stand eine weitere Probeneinheit auf dem Programm. Einige ließen dann
den Abend noch gemeinsam im Jeunesseskeller ausklingen, andere bevorzugten dagegen
einen gemütlichen DVD-Abend =).
Der
nächste Morgen begann mit einem Frühstück und danach ging es auch schon zur
Chorprobe im Gärtnerhaus. Bis zum Mittagessen wurde eifrig geprobt. Nach der
Mittagspause ging es bis zum Abendessen mit Singen weiter. Selbstverständlich
wurde nach dem Abendessen wieder geprobt. Kurz vor Ende der Probe stellte das Vokalensemble den restlichen Mitgliedern des Schulchores zwei sehr
schöne Stücke vor, die sie während den einzelnen Proben einstudiert hatten.
Auch an diesem Tag rundeten viele den Tag mit einem gemütlichen Abend im
Jeunesseskeller ab.
Der
nächste Tag war leider auch schon wieder der letzte. Nach dem Frühstück mussten
wir unsere sieben Sachen packen und die Zimmer räumen. Vor dem Mittagessen
hatten wir noch eine letzte Probe, die noch einmal mit einem Lied des Vokalensembles
abgerundet wurde.
Nach
dem Mittagessen hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung und jeder
nutzte sie auf seine Weise. Kurz vor der Abfahrt wurde noch ein Gruppenfoto
gemacht und dann mussten wir auch schon zum Bahnhof. Die Heimfahrt verlief im
Großen und Ganzen, wenn man von den überfüllten Zügen absieht, stressfrei.
Allerdings
hatten die Probentage aber auch einen Nachteil: Die Zeit war viel zu schnell
vorbei! Doch vielleicht werden aus den drei Tagen „Chorfreizeit“ im nächsten
Jahr fünf.
Katja
Miller; 9c